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25.04.2017
CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland sieht Landesförderung für Bürgerhaus Kinderhaus und Stadthaus 1 mit gemischten Gefühlen
CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland sieht  die Mitteilung des Landes Nordrhein-Westfalen, dass für den 5.Bauabschnitt der Sanierung des Bürgerhauses Kinderhaus und den Umbau des Stadthauses 1 insgesamt rund 1,9 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln zur Verfügung gestellt werden, mit gemischten Gefühlen. „Im Rahmen des sogenannten Stärkungspakts ist Münster vom Land mehr oder weniger das Geld klammheimlich vorenthalten worden, das jetzt mit großer Geste in Form von Förderbescheiden überreicht wird“, so Wendland.
Hintergrund: Der umstrittene Stärkungspakt für klamme Kommunen vor allem im Ruhrgebiet wird unter anderem dadurch finanziert, dass die sogenannte Finanzausgleichsmasse vor der Verteilung an die Gemeinden pauschal um mehr als 100 Millionen Euro  gekürzt wird. Aus der Finanzausgleichsmasse werden Landeszuweisungen an die Kommunen wie Schlüsselzuweisungen, Schul- oder Sportpauschale bezahlt. „Man könnte auch sagen. Das Land nimmt aus der linken Tasche und steckt das Geld dann in die rechte Tasche der Stadt Münster“, sagte die Christdemokratin. Wendland wies zudem darauf hin, dass das 430 Millionen Euro-Programm, das das Land jetzt veröffentlicht habe, nur zu 40 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen selbst finanziert werde. „Der Großteil der Mittel stammt vom Bund, den Kommunen und der EU“, sagte die CDU-Politikerin.

Für Kinderhaus freue sie sich aber über die Förderzusage, sagte Wendland. „Das Bürgerhaus Kinderhaus ist von zentraler Bedeutung für diesen sich dynamisch entwickelnden Stadtteil“, so die CDU-Politikerin. Nach der Unwetterkatastrophe hätten die Kinderhauserinnen und Kinderhauser schmerzlich erleben müssen, was ihnen ohne Bürgerhaus fehle. „Hier findet Begegnung statt und hier hat ehrenamtliches Engagement einen Ankerplatz“, so Wendland.