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05.04.2017
WEICON fordert Abbau von Bürokratie und Stärkung des FMO
Für die mittelständische Wirtschaft im Münsterland sind der Abbau von Bürokratie und die Stärkung des Flughafens Münster/Osnabrück die wichtigsten landespolitischen Forderungen. Das erklärte der Geschäftsführer und Inhaber des Unternehmens WEICON, Ralph Weidling jetzt bei einem Besuch der münsterschen CDU-Landtagskandidatin, Simone Wendland, und des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Hendrik Wüst.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hendrik Wüst (links) besuchte gemeinsam mit CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland (Mitte) und CDU-Mitgliedern das Unternehmen WEICON und sprachen mit Geschäftsführer Ralph Weidling (2.v.l.).
Die Genehmigung der sich derzeit im Bau befindlichen Gebäudeerweiterung habe zwei Jahre Geduld, viel Geld und den Gang zu zahllosen Behörden und Ämtern gekostet. „Da läuft etwas schief“, zeigte sich auch Simone Wendland besorgt. Der rot-grüne Kurs schade dem Wirtschaftsstandort Münster und führe zu Wettbewerbsnachteilen für ansässige Unternehmen. Weidling forderte zudem, dass der Flughafen Münster/Osnabrück durch eine Erweiterung des Angebots attraktiver werden müsse. Derzeit sei eine Nutzung kaum möglich und man müsse auf den Düsseldorfer Flughafen ausweichen. Dies stelle den Betrieb, der unter dem Motto „Von Münster in die Welt“, weltweit in über 100 Ländern exportiert, vor große Herausforderungen. Auch der Wohnungsmarkt in Münster war Thema bei dem Gespräch. Münster sei eine attraktive Stadt für junge Arbeitnehmer, doch es fehle an Wohnraum.

Die WEICON GmbH & Co. KG vertreibt seit 1947 chemische Spezialprodukte wie Kleb- und Dichtstoffe für die Industrie. Die Produkte kommen von der Kaffeekanne bis zur Ölplattform in allen Bereichen und Branchen zum Einsatz. „Ohne uns geht es eigentlich nicht“, erklärte Weidling, Enkel des Gründers und seit siebzehn Jahren Geschäftsführer von WEICON. Auch sozial punktet der Betrieb. 2013 wurde WEICON als einer der besten Arbeitgeber im Münsterland ausgezeichnet. Neben dem guten Betriebsklima bietet der Betrieb seinen 150 Mitarbeitern am Standort Münster zum Beispiel Unterstützung bei der Weiterbildung oder Flexibilität bei den Arbeitszeiten. Außerdem bildet WEICON Auszubildende aus und arbeitet unter anderem mit der Behindertenwerkstatt Westfalenfleiß GmbH aus Münster zusammen. Nach einem Rundgang durch das Unternehmen und einer Präsentation über WEICON von dem Geschäftsführer selbst, gab es auch die Gelegenheit zum politischen Austausch. Der Geschäftsführer bemängelte dabei vor allem die vielen bürokratischen Hürden seitens der Politik und forderte den Abbau von Bürokratie und mehr Mut zu Entscheidungen. Wüst, der auch Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU NRW ist, teilte die Kritik Weidlings. „Die rot-grüne Landesregierung ist nur in einem gut: Im Erfinden neuer Gesetze und Verordnungen, die keiner braucht. Diese Politik geht aber vor allem zu Lasten des industriellen Mittelstandes, der anders als Großkonzerne eben keine ganzen Abteilungen mit der Umsetzung von Landesgesetzen beschäftigen kann“, so Wüst.

 Robert Neuhaus, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Gelmer-Dyckburg, die den Besuch organisiert hatte, begrüßte den gelungenen Dialog. „Wir wollen als Ortsunion Ansprechpartner vor Ort und auf nächster Ebene sein und im Austausch mit ansässigen Unternehmen zur Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Münster beitragen.“, so Neuhaus.