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29.03.2017
CDU-Landtagskandidatin beklagt permanente Überregulierung
CDU-Ortsunionen besuchen Unternehmen Stricker an der Kleimannbrücke
CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland hat sich dafür ausgesprochen, sich bei wirtschaftspolitischen Gesetzesvorhaben deutlich stärker als bisher an den Interessen des Mittelstandes zu orientieren. „Die Landesregierung hat zwar die Clearingstelle Mittelstand eingerichtet, um Gesetzentwürfe vor der Verabschiedung auf Mittelstandsverträglichkeit zu überprüfen, wenn aber wichtige Gesetze wie das Landeswassergesetz dort gar nicht vorgelegt werden, ist das nicht mehr als ein Feigenblatt“, sagte Wendland nach einem Besuch des Unternehmens Stricker durch Vertreter der CDU-Ortsunionen Gelmer/Dyckburg, Coerde und Handorf im Gewerbegebiet an der Kleimannbrücke.
Die CDU-Politikerin bezeichnete das Unternehmen als Musterbeispiel des für das Münsterland so typischen erfolgreichen industriellen Mittelstandes.
„Wir sind vor mehr als 80 Jahren in der Innenstadt als Handelsunternehmen angefangen. Heute ist unser Kerngeschäft die Produktion von Förderbändern und Torsystemen“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Stricker. Mehr als 120 Mitarbeiter stellen heute Produkte für mehr als 10.000 Kunden in aller Welt her. Eine solche Wandlungsfähigkeit benötige Spielräume, so Wendland. Die permanente Überregulierung in Landesgesetzen enge diese Spielräume aber unnötig ein.
Stricker beklagte vor allem die mangelnde digitale Infrastruktur am Gewerbegebiet Kleimannbrücke. „Wir brauchen viel schnelleres Internet als die 2 Mbit, die wir hier bekommen und wir warten seit 30 Jahren auf eine direkte Anbindung an die Umgehungsstraße. Beides ist für unsere zukünftige Entwicklung von entscheidender Bedeutung“, sagte Stricker. Außendienstmitarbeiter brächten viel zu viel Zeit in Staus auf der A1 und vor allem im Ruhrgebiet zu, was mittlerweile ein erheblicher Kostenfaktor geworden ist. Außerdem wünschte er sich ein Angebot der Stadtwerke für ein Unternehmensticket nach dem Vorbild anderer Städte, an dessen Kosten sich die Unternehmen beteiligen könnten. Der CDU-Ortsunionsvorsitzende Robert Neuhaus sagte zu, die genannten Anliegen aufzugreifen. Wendland wies auf jahrelange Verzögerungen der Landesregierung insbesondere beim Ausbau der A1 hin. „NRW hat hier jahrelange eine private Vorfinanzierung blockiert. Da könnten wir schon viel weiter sein“, so die CDU-Politikerin.