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26.01.2017
Wendland(CDU) kritisiert „unanständigen Umgang mit JVA-Bediensteten“
Die CDU-Landtagskandidatin Simone Wendland hat der Landesregierung einen „höchst unanständigen Umgang“ mit den Bediensteten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster vorgeworfen. Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des BSBD (Bund der Strafvollzugsbediensteten Deutschlands) Ortsverbandes Münster, Achim Hirtz, forderte Wendland die Landesregierung auf, ihrer Verantwortung für die JVA-Mitarbeiter gerecht zu werden und endlich zu einer Lösung für die JVA-Frage zu kommen. 
„Seit mehr als einem halben Jahr ist die JVA an der Gartenstraße geräumt, seitdem gibt es geradezu eine JVA-Reisewelle quer durch NRW “, so Wendland.  Schließlich seien nicht nur die JVA-Bediensteten aus Münster auf die nächstgelegenen Gefängnisse verteilt worden. Auch deren Kollegen dort hätten zum Teil weichen müssen und seien nun in anderen JVAs beschäftigt. „Das bedeutet zum Teil erhebliche Fahrzeiten von mehr als einer Stunde für einen Weg mit all den Folgen, die das neben dem Schichtbetrieb für das Familienleben hat“, sagte Hirtz. Hinzu komme, dass viele Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz nun nicht mehr mit dem ÖPNV erreichen könnten, sondern mit dem Auto fahren.  „Aber das Auto muss erstmal da und verfügbar sein“, so der Personalratsvorsitzende. Er monierte, er habe sich erfolglos an die Ministerpräsidentin gewandt, die seinen Brief nicht einmal beantwortet habe.
Wendland kritisierte, dass das Land offenbar mehr damit beschäftigt gewesen sei, beim Bund oder der Stadt nach Verantwortlichen für das münstersche JVA-Desaster zu suchen als sich um eine Lösung für das Problem zu kümmern.  Bezeichnend sei auch das Verhalten der münsterschen SPD. „Die SPD in Münster erwartet von der Stadt innerhalb weniger Wochen einen Standort für ein neues Stadion zu präsentieren. In Sachen JVA erwartet die SPD von der eigenen Landesregierung offenbar gar nichts mehr“, sagte Wendland.