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04.07.2016
CDU-Münster benennt Forderungen an die Integrationspolitik
Mitgliederversammlung verabschiedet Flüchtlings-Agenda
„Wie wir in Münster mit Menschen aus aller Welt leben wollen“ lautete der Titel der Veranstaltungsreihe in deren Rahmen sich die CDU-Münster mit dem Thema Flüchtlinge intensiv auseinandergesetzt hat. Nun verabschiedete die Kreismitglieder-versammlung hierzu eine Agenda.

Seit Beginn des Jahres hat sich die CDU-Münster nachdrücklich mit der Flüchtlingsthematik in Deutschland und in Münster beschäftigt. Die sechsteilige Veranstaltungsreihe „Wie wir in Münster mit Menschen aus aller Welt leben wollen“ beleuchtete die an den Staat und die Gesellschaft gestellten Herausforderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln unter verschiedenen Fragestellungen. Auf der Abschlussveranstaltung, die im Rahmen der Kreismitgliederversammlung im Franz-Hitze-Haus stattfand, durfte der Kreisvorsitzende der CDU-Münster Josef Rickfelder nicht nur viele CDU-Mitglieder, sondern auch viele Gäste, darunter Cemile Giousouf, die Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion, begrüßen.

Cemile Giousouf, erläuterte in einem kurzen Frage- und Antwortspiel mit der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Petra Hensel-Stolz wichtige Neuerungen des Integrationsgesetzes sowie des Asylverfahrens und gab einen Einblick in die Geschehnisse in der Bundespolitik. Sie benannte die insgesamt positive Entwicklung in diesem Bereich und verwies gleichzeitig auch auf Bereiche in denen Bund, Länder und Kommunen noch besser zusammenarbeiten müssen. In den vorangegangenen Veranstaltungen der zur Flüchtlingsthematik hatten die Aspekte der Sprache, der Arbeit, der Kinder sowie die Rechtslage und das ehrenamtliche Engagement im Vordergrund gestanden. Die diesen Veranstaltungen zugeordneten Projektgruppenleiter präsentierten nun auf der Mitgliederversammlung die Ergebnisse ihrer Arbeit und stellten heraus, wo von Seiten der Politik Handlungsbedarf besteht, um die Situation der Geflüchteten in Deutschland zu verbessern. Hierbei wurden auch Erfahrungen von vielen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätigen eingearbeitet. Basisdemokratisch und mit viel Engagement wurde über Inhalte und Textpassagen abgestimmt und diskutiert. Josef Rickfelder bedankte sich für die Ausarbeitung dieses Programmes und hob die Bedeutung desselben hervor „mit dieser Agenda können wir wichtige Impulse an die Landes- und Bundespartei weitergeben.“ Am Ende der eingehenden Beratung wurde die CDU-Agenda „Wie wir in Münster mit Menschen aus aller Welt leben wollen“ einstimmig verabschiedet.

Bei der Mitgliederversammlung der CDU-Münster: Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf (Mitte) mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Josef Rickfelder (Rechts) und der Stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Petra Hensel-Stolz.