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09.06.2016
Damit NRW wieder ins Rollen kommt: CDU für besseres Baustellenmanagement auf NRW-Autobahnen
Die Verkürzung der Bauzeiten für NRW-Autobahnbaustellen und die damit einhergehende Entlastung der Verkehrsteilnehmer sind Ziel eines CDU-Antrags an die Landesregierung. CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Sternberg stellt fest: „322.000 km Stau auf NRWs Straßen im Jahr 2015 – das ist ein unhaltbarer Zustand.
Seit 2012 hat sich die Zahl der Staukilometer nicht zuletzt wegen langfristiger Baustellen verdoppelt. Leidtragende sind hunderttausende Pendler, die täglich im Stau stehen, aber auch Industrie und Mittelstand, denen durch Baustellenstaus jährlich ein immenser volkswirtschaftlicher Schaden beschert wird.“

Gegensteuern will die CDU mit einem professionellen Baustellenmanagement für Autobahnen, ähnlich wie in Hessen. Hier werde u.a. mit einem innovativen Slot-Management gearbeitet, das feste Zeitfenster für Baustellen vorsehe, damit dort nur gearbeitet werde, wenn es verkehrlich passe. Alle Fahrstreifen müssten erhalten bleiben und breit genug sein, um den Verkehr nicht stocken zu lassen. Mit der neuen Technik haben die Hessen ihre 80.000 Staustunden aus dem Jahr 2000 auf nur noch 16.000 Stunden in 2013 reduziert. Im Vergleich zum hessischen Baustellenmanagement hinke NRW um 10 bis 15 Jahre hinterher.

Verstärkt solle zudem auf Nachtbaustellen und Wochenendarbeit gesetzt werden. Die Bereitschaft weiter Teile der Belegschaft im Straßenbau sei durch Zuschläge angemessen zu honorieren. Die CDU-Landtagsfraktion spricht sich außerdem für die Nutzung der Tageshelligkeit in den Monaten April bis Oktober aus, verbunden mit einer 6-Tage-Woche. Vollsperrungen aufgrund von Baumaßnahmen sollten wie in anderen Bundesländern die absolute Ausnahme und nicht gängige Praxis sein, heißt es im Antrag der CDU-Fraktion. 

„Bereits bei Planung, Ausschreibung und Vergabe von Bauvorhaben müssen verkehrliche Belange stärker in den Vordergrund gerückt werden“, so Münsters CDU-Landtagsabgeordneter Sternberg, „damit NRW wieder von einem Stauland zu einem Bundesland wird, in dem alles läuft!“