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17.09.2015
Thomas Sternberg: „Etablierung von Spitzenforschung wurde sehenden Auges an Bayern verschenkt“
CARE erneut Thema im nordrhein-westfälischen Landtag
In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Innovation, Wissenschaft und Forschung (IWF) des nordrhein-westfälischen Landtags stand noch einmal der bedauerliche Weggang von CARE aus Münster nach Bayern auf der Tagesordnung. Der Ausschuss befragte die Ministerin danach, wieso ihr Ministerium Herrn Prof. Schöler nicht bei der Antragsstellung unterstützt habe und was nun mit den ihm in Aussicht gestellten Fördermitteln passiere.
„Hier ist ein Antragssteller zu einem Bittsteller geworden, wo ein Ministerium als Motor für die Entwicklung des Landes hätte dienen sollen“, so der Münsteraner Abgeordnete Thomas Sternberg, ordentliches Mitglied des IWF-Ausschusses. Das Wissenschaftsministerium habe Prof. Schöler und seinem Team schlichtweg nicht ausreichend dabei geholfen, mit seinem Antrag erfolgreich zu sein – ein Umstand, der die nordrhein-westfälische Forschungslandschaft teuer zu stehen komme. „Ministerin Schulze ließ das Prestige-Projekt kaputt prüfen und zeigte kein Interesse daran, diese Chance zu ergreifen, Nordrhein-Westfalen in Wissenschaft und Forschung voranzubringen und in unserem Land Spitzenforschung weiter zu etablieren. Da muss sie sich nicht wundern, wenn Prof. Schöler und sein Team das Angebot von Münster nach Bayern zu gehen nur zu gerne annehmen. Dort weiß man seit Jahrzehnten, wie man Potential erkennt und gebührend ausschöpft“, so Sternberg weiter. In der CDU-Regierungszeit von 2005-2010 hatte es in Nordrhein-Westfalen einen Aufbruch in die richtige Richtung gegeben. 2010 wurden 20 Millionen Euro vom Land und weitere 20 Millionen Euro vom Bund in Aussicht gestellt. Der Koalitionsvertrag von 2012 wollte die Förderung, aber das Ministerium schaffe es, das Projekt kaputt zu kriegen. Hierfür trägt Ministerin Schulze die Verantwortung. Initiativen wie das sogenannte Hochschulzukunftsgesetz der rot-grünen Landesregierung degradierten das Ministerium unter ihrer Führung von einer Gestaltungs- zu einer Genehmigungsinstanz.