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24.06.2015
Mehr Unterstützung für Mehrgenerationenhäuser?
CDU-MdL Sternberg stellt Kleine Anfrage an die Landesregierung
In welcher Form und mit welchen Mitteln wird das Land zukünftig die 59 Mehrgenerationenhäuser in Nordrhein-Westfalen unterstützen? Diese Frage stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Sternberg nun der Landesregierung. Anlass für seine Anfrage bot eine Rahmenvereinbarung der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) zum Ausbau und zur nachhaltigen Sicherung der bundesweit 450 Mehrgenerationenhäuser, unterzeichnet am 21. Mai 2015. Sternberg sieht die Landesregierung damit in Zugzwang: „Bisher müssen viele Mehrgenerationenhäuser immer wieder um ihren Fortbestand bangen. Ihre Finanzierung erfolgt über Bundesmittel, co-finanziert durch Leistungen der Kommunen. Da zahlreiche Kommunen finanzielle Probleme haben, steht das Finanzierungsmodell vielerorts auf wackeligen Füßen.“
Er hofft, dass sich nach dem klaren Bekenntnis der Jugend- und Familienminister der Länder und Bundesministerin Schwesig für eine nachhaltige Förderung der Mehrgenerationenhäuser auch die nordrhein-westfälische Landesregierung in der Pflicht sieht. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern beteiligt sie sich bisher nicht unmittelbar an der Finanzierung der Häuser. Der Münsteraner Abgeordnete Sternberg: „Die Mehrgenerationenhäuser bieten in vielen Städten zahlreiche niedrigschwellige Angebote – für das Miteinander der Generationen, bei der Vermittlung von Beratungsangeboten und im Bereich von Bildung und Integration - aktuell besonders bei der Begleitung von Flüchtlingen. Wir brauchen diese Anlaufstellen vor Ort!“ Sternberg verweist auf die erfolgreiche Arbeit des Münsteraner Mehrgenerationenhauses und Mütterzentrums (MuM) in Gievenbeck. Er erwartet mehr landesseitige Unterstützung für diese und die weiteren 58 nordrhein-westfälischen Einrichtungen.