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24.02.2015
Thomas Sternberg zur Zurückgabe der Stradivari-Geige an die Portigon:
Runder Tisch wird zum unwirksamen Feigenblatt für ungehemmtes Verhökern
Zur Zurückgabe der Stradivari-Geige durch Frank Peter Zimmermann an die Portigon AG erklärt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Sternberg: „Der erste Versuch der Auflösung des Kunstbesitzes der ehemaligen WestLB ist krachend gescheitert – zum Schaden für die Musik und zum Schaden für das Kulturland Nordrhein-Westfalen. Das Land verliert einen wichtigen Botschafter, der das wertvolle Instrument erst erlebbar gemacht hat. Zimmermann war bereit, den gutachterlich genannten Preis von 5 Millionen Euro aufzubringen. Aber das reichte Finanzminister Walter-Borjans offenbar nicht.
Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich. Der Runde Tisch wird so zu einem unwirksamen Feigenblatt für ungehemmtes Verhökern. Vielleicht findet das Instrument nun seinen Platz in einem Klimaschrank in Dubai. Wir stehen vor dem Scherbenhaufen einer durch unflexibles Verhalten missglückten Übergabelösung. Die Landesregierung ist gefordert. Der Finanzminister muss seine Linie ‚Hauptsache Bargeld‘ aufgeben. Wo ist eigentlich die Ministerpräsidentin in dem unwürdigen Spiel?“