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02.02.2015
CDU kritisiert Klein-Schmeink: „An Peinlichkeit kaum zu überbieten“
Die CDU Münster hat die grüne Oberbürgermeisterkandidatin Maria Klein-Schmeink für ihre Pressemitteilung über die vermeintliche Rettung der Chillida-Bänke kritisiert. „Das ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder. Wochenlang habe die von den Grünen mitgetragene Landesregierung den Verkauf der Chillida-Skulptur und hunderte anderer Kunstwerke im Eigentum der dem Land gehörenden Portigon AG vorangetrieben. Nun feierten sich die Grünen dafür, dass sie den Verkauf verhindert hätten.
„Tatsächlich heißt der Beschluss aber nur, dass das Land will, dass die Stadt ihr das Kunstwerk abkauft, das eigentlich als Geschenk an die Münsteraner zum Stadtjubiläum gedacht war“, sagte Rickfelder. Was Klein-Schmeink als Rettung verkaufe sei nichts anderes als ein geschickt getarnter Zugriff der rot-grünen Landesregierung auf den städtischen Etat. Noch peinlicher sei es, dass Klein-Schmeink sich selbst bei dieser Schein-Rettung nur auf den aus Meerbusch stammenden grünen Landtagsabgeordneten Oliver Keymis berufen könne, der eben dies erreicht haben soll. „Oder mit anderen Worten: Die münsterschen Grünen haben für die Chillida-Skulptur keinen Finger krumm gemacht“, sagte Rickfelder. Stattdessen habe der ehemalige Grünen-Fraktionsvorsitzende Hery Klas sogar Akteneinsicht genommen, um anschließend der Stadtverwaltung den Schwarzen Peter für den drohenden Verkauf zuzuschieben. Rickfelder warf der Landesregierung vor, die Öffentlichkeit bezüglich der Portigon-Kunstwerke getäuscht zu haben. „Da wurde wochenlang behauptet, die EU zwinge das Land zum Verkauf an dem Meistbietenden und man könne daran gar nichts ändern, Jetzt geht´s auf einmal einfach per Kabinettsbeschluss“, so Rickfelder. Aber selbst über die tatsächlichen Konsequenzen dieses Kabinettsbeschlusses für Münster täusche man die Öffentlichkeit.