Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Aktuelle Meldungen
28.12.2014
CDU kritisiert Kriterienkatalog für Geldanlagen

Der rot-grüne Antrag für soziale und ökologische Kriterien bei städtischen Geldanlagen ist nach Ansicht der CDU ein Versuch, die vielen ehrenamtlich Aktiven, die in diesen  Bereichen engagiert sind, für dumm zu verkaufen. "Es ist schon dreist, wie man mit dem Antrag den Eindruck erweckt, die Stadt sei nicht hoch verschuldet, sondern habe viel Geld über, um es in Geldanlagen zu investieren", sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder. Geradezu peinlich sei es aber, dass Rot-Grün sich um die vergleichs- weise überschaubaren Geldanlagen kümmere, aber keinen Gedanken an den Schuldenberg der Stadt verschwende.

"Wir zahlen zig Millionen an Zinsen für unsere Schulden. Glauben SPD und Grüne ernsthaft, dass diese Zinsen nur in ökologische und soziale Projekte fließen?", fragte der CDU-Kreisvorsitzende. Wer tatsächlich verhindern wolle, dass Unternehmen, die die Umwelt schädigten, direkt oder indirekt städtisches Geld erhielten, müsse den Schuldenberg abtragen und nicht weiter erhöhen.

Rickfelder kritisierte zudem den Inhalt des rot-grünen Kriterienkatalogs. "Da werden ja nicht nur Unternehmen diskreditiert und unter Generalverdacht gestellt, sondern auch viele tausend Arbeitnehmer, die dort beschäftigt sind", so Rickfelder. Wäre ein münsterisches Unternehmen wie die Fa. Westfalen börsennotiert, dürfte die Stadt nach rot-grünem Willen von diesem Unternehmen zwar Gewerbesteuer kassieren, aber keine Aktien kaufen.

Unstrittig sei, dass kein städtisches Geld über Fonds in Unternehmen investiert werden dürfte, die Kinderarbeit praktizierten. "Da ist der Nichtkauf von Aktien über Fonds aber eine schwache Waffe. Solche Unternehmen gehören geächtet und nach Möglichkeit strafrechtlich verfolgt", sagte Rickfelder.