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24.11.2014
CDU im Gespräch mit der IHK zur Verkehrsinfrastruktur
„Wir dürfen die Flinte nicht ins Korn werfen. Zur Notwendigkeit, die Verbindung Münster – Lünen (Dortmund) in Zukunft zweigleisig auszubauen, muss jetzt dringend ein sehr deutliches Gespräch mit Bahnchef Grube geführt werden.“ Dies erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning in einem Gespräch mit IHK-Geschäftsführer Joachim Brendel und Reinhold Sendker MdB, das auf Initiative des CDU-Kreisvorsitzenden Josef Rickfelder zustande gekommen war.
: Tauschten sich über aktuelle Verkehrsthemen aus (v.li.): CDU-Kreisvorsitzender Josef Rickfelder, IHK-Geschäftsführer Joachim Brendel, CDU- Bundestagsabgeordnete Sybille Benning, Reinhold Sendker MdB und IHK-Referent Daniel Janning.
Einvernehmen herrschte bei allen Gesprächsteilnehmern darüber, dass der Streckenabschnitt bei der Deutschen Bahn (DB) nicht ins Hintertreffen geraten dürfe. „Wir müssen deutlich machen, dass Münster Wachstumspotenzial besitzt und es sich lohnt, in diese Boom-Region zu investieren“, unterstrich Josef Rickfelder. Nicht nur die Planungen für den RRX im Rheinland und Ruhrgebiet müssten vorangebracht werden. Daneben gelte es auch, den zugesagten Streckenausbau in Richtung Münster weiter zu forcieren. „Jetzt müssen die Deutsche Bahn und das Land endlich handeln und für eine bessere Verbindung zwischen Münster und dem östlichen Ruhrgebiet sorgen“, forderte Benning. Das Image „Münster ist eine tolle Stadt, aber die Erreichbarkeit lässt zu wünschen übrig“, sei schädlich. Daher müsse langfristig auch die qualitative Verbesserung der ICE-Anbindung ins Auge gefasst werden. Hinsichtlich des sechsspurigen Ausbaus der A1 zeigten sich die Gesprächsteilnehmer zufrieden über die neue Autobahnausfahrt Hiltrup-Amelsbüren. Doch nun müsse der Ausbau fortgesetzt werden. Benning: „Es kann nicht sein, dass die Bürger weitere zehn Jahre im Stau stehen müssen.“ Nun sei der Ausbau im Norden bei Lotte und im Süden bei Ascheberg gefordert. Am Ende des Gesprächs einigten sich die Teilnehmer, dass in einem weiteren Schritt das Gespräch von IHK, Politik und Stadtverwaltung zu suchen sei, damit Verkehrsthemen auch außerhalb der Stadtgrenzen stärker in den Blick genommen würden. Rickfelder abschließend: „Nur wenn wir die verkehrspolitischen Ziele der Region gemeinsam und in bestem Einvernehmen mit allen Akteuren angehen, besteht die berechtigte Hoffnung, erfolgreich zu bleiben im harten Wettbewerb der Regionen um Standorte und Fördergelder".