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10.09.2014
Sternberg für Förderung von Betriebskindergärten
Thomas Sternberg und fachpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion besuchen Hengst-Betriebskita:
Die Anerkennung von Betriebskitas im Sinne des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) stand im Mittelpunkt des Besuchs von CDU-MdL Thomas Sternberg im „Kinderland“, der betriebseigenen Kindertagesstätte der Firma Hengst SE & Co. KG.
Landtagsabgeordneter Thomas Sternberg mit Kita-Leiterin Klara Dreisilker, Bernhard Tenhumberg MdL (v.l.) und Hengst-Geschäftsführer Günter Röttgering (r.)
Zum Ortstermin in der 30-Kinder-starken, zweigruppigen Einrichtung der Hengst-Werke brachte der Münsteraner CDU-Landtagsabgeordnete fachkompetente Verstärkung mit. In Begleitung von Bernhard Tenhumberg, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für die Bereiche Kinder, Jugend und Familie, besichtigte Sternberg die Räumlichkeiten und ließ sich das Kita-Konzept erläutern. Beide CDU-Landespolitiker zeigten sich nach der Besichtigung am Nienkamp begeistert: „Die Einrichtung ist vorbildlich. Der Personalschlüssel ist optimal, die Betreuung von hoher Qualität und sowohl Räumlichkeiten als auch Außengelände sehr ansprechend und kindgerecht gestaltet.“ Sternberg und Tenhumberg informierten sich über das Anliegen von Hengst-Geschäftsführer Günter Röttgering, Betriebskitas künftig auch ohne Kooperation mit einem anerkannten Träger der Jugendhilfe als förderfähig im Sinne des KiBiz zu behandeln. Nach aktueller Gesetzeslage können Unternehmen zwar Träger von Kindertagesstätten i.S. von § 6 des KiBiz sein. Die öffentliche Förderung, die sowohl kirchlichen Trägern als auch anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe oder Elterninitiativen (als eingetragener Verein) zuteilwird, bleibt ihnen bislang aber verwehrt. Dieser Kritikpunkt wiegt besonders schwer, da zunehmend große und mittelständische Unternehmen Betriebskitas gründen und damit zusätzliche Betreuungsplätze schaffen, die die Kommunen dringend brauchen. Zudem entlasten die Unternehmens-Kitas durch ihren Eigenanteil die öffentlichen Kassen. CDU-Kita-Experte Tenhumberg: „Betriebseigene Kindertagesstätten bieten oftmals ein für Betriebsangehörige und deren Kinder perfekt zugeschnittenes Betreuungsangebot und sorgen auf diese Weise für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dieses Konzept gilt es zu fördern.“ Eine Fördermöglichkeit der Betriebskitas besteht aktuell nur bei Kooperation der Betriebe mit einem anerkannten, förderfähigen Träger nach § 20 KiBiz. Diese Ungleichbehandlung möchte Röttgering beseitigen. Auch in Münster stünden einige Betriebe in den Startlöchern, die sich ohne die Kooperationsverpflichtung sicher eher für eine Kitagründung entscheiden würden, vermutet Röttgering. Die hohen Qualitätsansprüche an Kindertagesstätten - sowohl hinsichtlich der räumlichen Voraussetzungen als auch bezüglich der Betreuung und Förderung der Kinder – seien auch durch Kitas in Unternehmensträgerschaft gewährleistet, so die Beteiligten. Dies sei durch umfassende rechtliche Vorgaben und regelmäßige sowie eingehende Kontrollen des Jugendamtes und des Landesjugendamtes in allen Kindertagesstätten gewährleistet. Sternberg und Tenhumberg sagten zu, das Anliegen des Hengst-Geschäftsführers in die Fraktionsarbeit einzubringen.