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22.08.2014
CDU: Studieren mit Kind auch an der Boeselburg
"Die CDU Münster fordert dringend die Schaffung zusätzlicher Kitaplätze in der Nähe der Universitätseinrichtungen, Fachhochschulen, Institute und Studentenwohnheime unserer Stadt." Dies erklärte die stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Carmen Greefrath bei einem Rundgang mit Peter Wolfgarten, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster West, durch das neue Studentenwohnheim an der Boeselagerstraße (Boeselburg).
Die CDU-Politiker Carmen Greefrath und Peter Wolfgarten
„Zirka fünf Prozent aller Studierenden in NRW haben ein Kind. Für viele dieser Eltern stellt die verlässliche Kinderbetreuung ein zentrales Problem ihres Studiums dar, besonders wenn Vorlesungen außerhalb der herkömmlichen Betreuungszeiten liegen, zum Beispiel am Nachmittag, in den Abendstunden oder am Wochenende", umreißt Carmen Greefrath das Problem. "Als Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen verfügt das Studentenwerk über hinreichende Erfahrungen in diesem Bereich", ergänzt Wolfgarten und fährt fort: "Wenn wir jungen Eltern im Studium ein flexibles Betreuungsangebot in der Nähe ihres Studienortes anbieten können, tragen wir viel zur Erleichterung ihres Studienalltags bei." In der "Boeselburg" leben derzeit neun Kinder. Daher fordert die CDU Münster die Verwaltung mit einem Antrag auf, zunächst an diesem konkreten Beispiel zu prüfen, ob sich die Einrichtung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten mit Tagesmüttern oder in einer Kita an diesem Standort realisieren lässt. Grundsätzlich seien hier vom Studentenwerk Münster bereits während der Bauphase alle Vorbereitungen getroffen worden, um eine Kinderbetreuung sicherzustellen. Die jetzt an Studenten vermieteten Räume könnten ohne großen Aufwand zurückgebaut werden. "Der Standort Schürbusch in Mecklenbeck kommt aus Sicht der CDU für eine 3 bis 4-Gruppen-Kita nicht in Betracht, da dafür Münsters Studenten mit ihren Kindern weite Anfahrtswege in Kauf nehmen müssten. Zudem sei der Erlös aus dem Grundstücksverkauf bereits für die Finanzierung der örtlichen Sporthalle gegengerechnet“, so Peter Wolfgarten. „Weitere Beispiele zur Schaffung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten in der Nähe von Instituten und Studentenwohnheimen in Gievenbeck oder Coerde sollten folgen“, so Carmen Greefrath.