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12.08.2014
Zukunft des Tierheims dauerhaft sichern!
Vertrag des Tierschutz-Vereins läuft zum Jahresende aus / europaweite Ausschreibung
"Wir müssen zügig einen Weg finden, damit die Betreuung der Fundtiere in unserer Stadt dauerhaft vom Tierschutz-Verein Münster übernommen werden kann.“ Dies erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder am Rande eines informellen Treffens von Mitgliedern der CDU Münster mit Doris Hoffe, Vorsitzende des Tierschutz-Vereins, im Tierschutzheim an der Dingstiege.
CDU Münster im Gespräch mit Doris Hoffe (2.v.l.) und Klaus Urlaub (3.v.r.) vom Tierschutzverein Münster
Nachdem der Tierschutz-Verein angesichts steigender Betriebskosten mit der Bitte um eine Erhöhung der Zuschüsse an die Stadt Münster herangetreten war, soll nun nach einem Vorschlag der Verwaltung die Betreuung der Fundtiere plötzlich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung völlig neu geregelt werden.

Für die Verantwortlichen vor Ort, die den Tieren große Teile ihrer freien Zeit widmen, ein herber Schock. Rickfelder: „Damit steht die bewährte Betreuung der Tiere durch einen ortsansässigen Verein auf der Kippe.“ Für Rickfelder ist das Vorgehen der Verwaltung in diesem Punkt unbegreiflich, zumal die Fundtier-Betreuung eine originär kommunale Aufgabe ist.

Mehr als 1.100 Fundtiere, für die die Stadtverwaltung rein rechtlich zuständig wäre, nimmt der Tierschutz-Verein Jahr für Jahr auf, pflegt und versorgt sie oder vermittelt sie zum Teil in ein dauerhaftes neues Zuhause. Hinzu gesellen sich weitere 1.000 Tiere, die von Privatleuten im Tierheim abgegeben werden. 

Bereits im Mai hatte sich die CDU Münster im Rahmen der Diskussion um die Flohmärkte auf dem Gelände des Tierheims für den Verein stark gemacht. Damals hatte die Verwaltung unter Hinweis auf mögliche Gewinnerzielungsabsichten Bedenken an der Fortsetzung der einmal monatlich stattfindenden Märkte angemeldet. Zwar ist deren Fortsetzung nun – wenn auch unter Auflagen – gesichert. Doch der Vertrag des Tierschutz-Vereins läuft zum Jahresende aus und es bleibt ungewiss, ob der Tierschutz-Verein die europaweite Ausschreibung für sich entscheiden kann. 
 
„Wir werden uns intensiv mit den Ausschreibungsbedingungen befassen. Sollten im Anschluss Gespräche notwendig sein, werden wir diese auch führen“, sicherte Rickfelder abschließend zu.