Hintergrund
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08.04.2009
Zusammen­führung der Peter-Wust-Grundschule und Neuerrichtung einer Zweifachsporthalle am Standort Dingbängerweg
Antrag der CDU

Die Verwaltung wird beauftragt, bis spätestens Ende 2009 ein Konzept für die Zusammen­führung der Peter-Wust-Grundschule und die Neuerrichtung einer Zweifachsporthalle am Standort Dingbängerweg vorzulegen. Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:


Peter Wust Schule Münster
  1. Beim Raumkonzept ist von der beschlossenen Dreizügigkeit der Schule und zwei OGTS-Gruppen weiter auszu­gehen.

  2. Bei der Bauplanung sollen die Schulhofflächen im geringstmöglichen Umfang in An­spruch genommen und optimiert werden.

  3. Die alte Einfachturnhalle wird rückgebaut.

  4. Die Erschließung der Parkplätze soll über den Dingbänger Weg erfolgen.

  5. Zugang und Nutzung der Sporthalle müssen barrierefrei möglich sein.

  6. Bzgl. der Sporthalle ist zu prüfen, ob die Halle nicht nur in zwei, sondern evtl. auch in drei Abschnitte teilbar sein sollte.

  7. Die Finanzierung der Maßnahme soll weitestmöglich über eine Veräußerung der Fläche des heutigen Schulstandortes am Schürbusch und über einen Verzicht auf ge­plante Sanierungen am aufzugebenden Schulstandort und an der alten Sporthalle sichergestellt werden.

Begründung:

Die Peter-Wust-Schule ist die einzige Grundschule in Münster mit zwei räumlich getrennten Schulstandorten. Diese Situation ist Anfang der 90er Jahre entstanden, als eine damals er­forderliche Vierzügigkeit am Standort Dingbänger Weg mit vertretbarem Aufwand nicht reali­sierbar war. Diese getrennten Standorte belasten heute den Schulalltag erheblich.

Die Wegezeiten verringern Unterrichts- und Pausenzeiten, die Begleitung der Schüler erfor­dert erheblichen zusätzlichen personellen Aufwand. Auch beim pädagogischen Konzept, der Schulidentität, der Abstimmungen im Lehrerkollegium und bei Vertretungsmöglichkeiten exis­tieren Einschränkungen.

Nachdem die Kinderzahlen in Mecklenbeck rückläufig sind und eine Vierzügigkeit der PWS nicht mehr erforderlich ist, werden nunmehr nur wenige zusätzliche Räume benötigt, um einen Schulbetrieb an einem Standort zu ermöglichen. Diese Chance für die Kinder in Meck­lenbeck sollte unbedingt ergriffen werden.

Die alte Turnhalle von 1960 ist einerseits stark sanierungsbedürftig und wird andererseits auch nach Sanierungen nie aktuellen schulischen und sportlichen Anforderungen genügen. Wirtschaftlicher ist daher die Neuerrichtung einer Sporthalle.

Bei der Dreizügigkeit der Schule kann der nach Lehrplan vorgesehene Sportunterricht in einer Einfachhalle nicht in vollem Umfang durchgeführt werden. Aus der Ganztagsbetreuung, dem Vereinssport und dem nicht-vereinsgebundenen Sport ergeben sich erhebliche weitere Bedarfe an diesem Standort. Der Verein DJK Wacker Mecklenbeck allein hat einen zusätzli­chen Bedarf von bis zu 140 Sportstunden pro Woche ermittelt.

Auch für große Veranstaltungen z.B. im kulturellen Bereich könnte eine Zweifachturnhalle Raumkapazitäten in Mecklenbeck schaffen.

Die Kosten für den laufenden Betrieb (z.B. Heizkosten) können durch die Zusammenlegung der Schulstandorte und den Ersatz der alten, in Schlichtbauweise errichteten Turnhalle nach­haltig reduziert werden.

gezeichnet gezeichnet

Ediger, Wolfgarten und Fraktion Prof. Dr. Poll