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30.04.2009
Kein Verständnis hat der CDU-Politiker auch für die Erklärung der Grünen zur Peter Wust Schule und Sporthalle
Presseerklärung der CDU Mecklenbeck

Wenn die Grünen nach fünf Jahren nun endlich auch im Wahlkampf den Stadtteil Mecklenbeck entdecken und Herr Joksch sich in der Presse äußert, niemand habe die Aufteilung der Schule auf zwei Standorte in mehreren hundert Metern Entfernung je als Nachteil angesehen, dann frage ich mich, in welchem Stadtteil er lebt“, wundert sich Rolf Klein.

Ratsherr Rolf Klein

Nicht nur die Schulkonferenz fordert einstimmig die Zusammenlegung; von Lehrerschaft, vielen Eltern bis zum hin zum Verein für die Förderung der offenen Jugendarbeit, der die Übermittagsbetreuung organisiert, existiert eine breite Unterstützung im Stadtteil für die Zusammenlegung. Bereits bei der Bürgerversammlung, zu der die CDU am 10. März alle Interessierten eingeladen hatte, wurden alle Bedenken, die Herr Joksch jetzt vorträgt, diskutiert. Eine klare Mehrheit ist für die Schulzusammenlegung und für den Neubau einer Sporthalle in Mecklenbeck“.

Die Entscheidung Anfang der 90er Jahre, die ehemalige Gustav-Adolf-Schule als zweiten Schulstandort einzurichten, war auf Basis der damaligen Schülerprognosen, die eine langfristige Vierzügigkeit voraussagten richtig, meint der Christdemokrat: „Damals existierten ja sogar Planungen für eine zweite Grundschule am Hof Schultmann. Heute wissen wir vor dem Hintergrund der sinkenden Kinderzahlen, dass die Peter-Wust-Schule dauerhaft nicht mehr als drei Züge benötigt, und damit ist die Zusammenführung an einem Standort heute die wirtschaftlich und pädagogisch einzig sinnvolle Lösung.“

Kein Verständnis hat der CDU-Politiker auch für die Erklärung der Grünen zur Sporthalle. Diese unterstützt zwar vordergründig die CDU-Forderung nach einem Neubau, lehnt die Finanzierung aus Liegenschaftserlösen im Rahmen einer Schulzusammenlegung aber ab. „Wer erklärt, für die Finanzierung einer solchen Halle müsse man ‚im Rat werben und eine Mehrheit finden’, ist nicht wirklich an einer Umsetzung interessiert“ ergänzt Klein: „Das ist eine Formulierung, um Bürger zu vertrösten. Auf die Sporthalle könnten wir dann sicherlich noch sehr lange warten…“