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17.08.2009
Markus Lewe besucht die Peter-Wust-Schule

„Das ist wirklich weit, wenn man mit einer größeren Gruppe unterwegs ist!“, stellte Oberbürgermeisterkandidat Markus Lewe fest, nachdem er den Weg zwischen den beiden Standorten der Peter-Wust-Schule in Mecklenbeck gemeinsam mit Kindern, Eltern und Vertretern der örtlichen CDU abgeschritten war.


Markus Lewe besucht die Peter-Wust-Schule

Als einziger münsteraner Grundschule ist die Peter-Wust-Schule derzeit auf zwei, ca. 300 Meter von einander entfernte Gebäude aufgeteilt. Hieraus ergeben sich für das Schulleben zahlreiche Probleme, wie Markus Lewe im Gespräch mit Eltern und der Schulleiterin Frau Rotter-Waterkorte erfuhr: „Jacken anziehen, sammeln, über die Straße gehen, dann die 300 Meter, Jacken wieder aus – und dabei die Schar die ganze Zeit zusammenhalten – dafür braucht man bei Erst- und Zweitklässlern leicht 15-20 Minuten. Zeit, die dann zum Beispiel für den Sportunterricht fehlt oder einen spontanen Besuch der neuen „Lese-Oase“ schwierig macht.“. Bei nur einem Standort wären zum Beispiel die Vertretungsmöglichkeiten im Krankheitsfall erheblich besser, Eltern müßten beim Bringen und Abholen weniger organisieren und die Jahrgänge 1 bis 4 würden sich endlich als eine Schule empfinden können.

Michael Fiege, dessen Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Münster-Mecklenbeck die Ganztagsbetreuung an der Schule übernommen hat, bestätigte gegenüber Markus Lewe diese Probleme: „Unsere Betreuung findet am Hauptstandort der Schule am Dingbängerweg statt. Eine unserer Betreuerinnen begleitet die Kinder vom anderen Standort zum anderen. Diese Personalkapazität würden wir viel lieber unmittelbar für die Betreuung der Kinder einsetzen.“

„Aktuell arbeitet die Stadtverwaltung an unserem Antrag mit dem Ziel einer Peter-Wust-Schule unter einem Dach.“, berichtete CDU-Ratsherr Rolf Klein: „Die Aufgabe des zweiten Standortes soll der Schule und dem Stadtteil voll zugute kommen. Von einer neuen Sporthalle wird schließlich auch der Mecklenbecker Sport im allgemeinen erheblich profitieren. „Es ist schön zu sehen, wie Schulentwicklungsplanung im Kleinen vor Ort funktionieren kann – und dann auch noch unter Beachtung des knappen Geldes“, freute sich der CDU-Oberbürgermeisterkandidat beim abschließenden Rundgang durch die alte Sporthalle von 1960.